Im Mittelpunkt dieser "göttlichen Komödie" steht das unwürdige Treiben der Menschen. Die von Machtgier, Streit, Selbstsucht und Intoleranz beherrschten Geschöpfe sollen vom Planeten verschwinden.
Doch vor der endgültigen Vernichtung der Erde und ihrer Bewohner werden Jesus und der Heilige Geist in einer Gerichtssitzung um Rat befragt - Satan, der ebenso eingeladen ist, wird zum Verteidiger der Menschheit bestellt. Und er erhält nicht nur selten Unterstützung von Jesus, der die Menschheit kennt und Erfahrungen beisteuern kann, die im "Hause Gott" sonst unbekannt sind.
Die entscheidende Wende tritt ein, als sich eine Frau in der göttlichen Versammlung durchzusetzen versucht: die Gottesmutter Maria.
Felix Mitterer sieht das Streitgespräch als modernes Mysterienspiel, das inhaltlich und formal aus traditionellen katholischen Wurzeln schöpft, er verarbeitet aber auch viele Ansätze moderner, nicht zuletzt feministischer Theologie und ist schließlich in der Thematik brandaktuell.
